Wer in Köln Logistik denkt, meint Eifeltor. Über 300.000 Ladeeinheiten im Jahr, acht Portalkrane rund um die Uhr und ein direkter Autobahnanschluss. Das Güterverkehrszentrum im Kölner Süden ist der wichtigste Umschlagpunkt im Kombinierten Verkehr nach Hamburg.
87 haGesamtfläche Güterverkehrszentrum, davon rund 80 ha nutzbar
330.000Ladeeinheiten pro Jahr, Ziel 510.000 bis 2030
26+Zugpaare täglich, rund 4.000 Züge im Jahr
8 KranePortalkrane im Dauerbetrieb, ein neunter seit 2025
Angaben nach den Terminalinformationen der Deutschen Bahn, KölnBusiness und Marktangaben. Einzelne Häuser weichen bei der Zugzahl voneinander ab.
Der Standort auf einen Blick
Was hier tatsächlich passiert
Das Terminal ging 1969 in Betrieb, wurde zwischen 1990 und 1992 ausgebaut und ab Mitte 2011 für rund 47 Millionen Euro erweitert. Heute ist Eifeltor der umschlagstärkste Güterbahnhof Deutschlands und nach Hamburg das zweitgrößte Terminal im Kombinierten Verkehr. Umgeschlagen werden aktuell rund 330.000 Ladeeinheiten pro Jahr, die Deutsche Bahn nennt als Ziel 510.000 Ladeeinheiten bis 2030.
Die drei Umschlagmodule verfügen über je vier Gleise mit 700 Metern Nutzlänge, eine Verlängerung auf 720 Meter ist vorgesehen. Acht Portalkrane arbeiten rund um die Uhr, ein neunter wurde im ersten Quartal 2025 montiert und im zweiten Quartal 2025 in Betrieb genommen. Für Verlader heißt das: Kapazität ist vorhanden, und sie wächst weiter.
Anbindung
AutobahnDirekter Anschluss an die A4 über die Anschlussstelle Köln-Eifeltor, mit eigenem Autohof für Fahrerpausen. Über den Kölner Ring weiter auf A1, A3 und A555.
SchieneAnschluss an die linke Rheinstrecke. Rund 4.000 Züge im Jahr, Schwerpunkte in Richtung Italien und Spanien. Für multimodale Konzepte die beste Ausgangslage in der Region.
In PlanungDie vierstreifige B51n soll als Zubringer zur A553 Richtung Brühl entstehen, Spatenstich war im Januar 2020. Das entlastet die bestehenden Zufahrten mittelfristig.
Aktuell zu beachtenAuf der A4 zwischen Köln-Klettenberg und Köln-Eifeltor laufen Bauarbeiten mit Beschränkungen für den Schwerverkehr am Bauwerk Eifeltor. Wer hier Zeitfenster plant, sollte den aktuellen Stand prüfen.
Wer hier sitzt
Im und um das Güterverkehrszentrum sind unter anderem DHL, Fiege, Hupac, die Terminalbetreiberin DUSS, GO! Express und Logistics, Bertschi Transport, Prologis und Swiss Frachten vertreten. Der Standort ist damit eher ein Cluster spezialisierter Logistiker als ein gemischtes Gewerbegebiet.
Mietniveau für Hallen und Logistik
Der Kölner Industrie- und Logistikmarkt ist angespannt. Im ersten Halbjahr 2026 wurden rund 175.800 Quadratmeter umgesetzt, davon 165.800 Quadratmeter Hallenfläche, und 97 Prozent davon entfielen auf Bestandsflächen. Neubauflächen sind also faktisch nicht verfügbar.
Marktweite Werte nach dem Marktbericht Industrie und Logistik Köln, erstes Halbjahr 2026; Neubauangabe nach Marktangaben. Standortbezogene Spannen ermitteln wir objektbezogen.
Für wen der Standort passt
Gut geeignet für
- Speditionen und Kontraktlogistiker mit Schienenanteil
- Verlader mit Relationen nach Italien und Spanien
- Umschlag- und Cross-Docking-Konzepte
- Betriebe mit Schwerverkehr und Nachtbetrieb
- Unternehmen, die einen Autobahnanschluss ohne Ortsdurchfahrt brauchen
Weniger geeignet für
- Büronutzer ohne Logistikbezug
- Betriebe mit Publikumsverkehr
- Arbeitgeber, die auf gute ÖPNV-Erreichbarkeit für viele Mitarbeitende angewiesen sind
- Nutzer, die kleinteilige Flächen unter 1.000 Quadratmetern suchen
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Häufige Fragen zum Standort Eifeltor
Wo genau liegt Eifeltor?
Linksrheinisch im Stadtteil Rondorf, Stadtbezirk Rodenkirchen, an der linken Rheinstrecke und direkt an der A4. Nicht zu verwechseln mit Gremberghoven, das rechtsrheinisch in Porz liegt und einen ganz anderen Nutzerkreis hat.
Kann man am Terminal selbst Flächen mieten?
Das Terminal selbst wird von der DUSS betrieben, dort werden keine gewerblichen Mietflächen vergeben. Vermietbar sind Hallen-, Umschlag- und Büroflächen im umgebenden Güterverkehrszentrum und in den angrenzenden Gewerbelagen. Genau dort suchen wir für Sie.
Welche Flächengrößen sind realistisch?
Der Standort ist auf großflächige Logistik ausgelegt. Unterhalb von etwa 1.000 Quadratmetern wird es dünn, oberhalb von 5.000 Quadratmetern ist die Konkurrenz groß und die Verfügbarkeit gering. Wer flexibel bei Deckenhöhe, Torzahl und Übergabetermin ist, kommt deutlich schneller zum Abschluss.
Was kostet eine Halle hier im Vergleich zum Umland?
Im Kölner Stadtgebiet liegen Hallenmieten spürbar über dem Umland. Wer im Rhein-Erft-Kreis, im Rhein-Sieg-Kreis oder im Rheinisch-Bergischen Kreis mietet, zahlt bei gleicher Fläche in der Regel deutlich weniger, verliert aber den unmittelbaren Terminalzugang. Ob sich das rechnet, hängt an Ihrem Schienenanteil.
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